
Wenn Städte müde werden
Was passiert, wenn das über Jahre so weitergeht, sehen wir bereits: Der Einzelhandel stirbt leise, Cafés schließen früher oder machen gar nicht mehr auf, Jugendangebote versanden, Buslinien werden ausgedünnt, Infrastruktur verfällt. Weil es sich nicht mehr „lohnt“ – und weil tagsüber einfach niemand da ist.
Wir verlieren nicht nur Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch das, was Städte lebendig macht: Begegnung, Vielfalt, Kultur, Gemeinschaft.
Arbeit in der Nähe – für ein Leben in der Stadt
Die SPD Erftstadt ist überzeugt: Wer will, dass das Leben in Erftstadt zurückkehrt, muss Arbeit vor Ort schaffen.
Es reicht nicht, neue Baugebiete auszuweisen, wenn die Menschen dann täglich rauspendeln. Wir brauchen moderne, gut bezahlte Arbeitsplätze direkt hier – in Gymnich, in Lechenich, in Liblar. Ob Handwerk, Digitalisierung, nachhaltige Produktion oder Dienstleistungen – Erftstadt hat Potenzial und kluge Köpfe. Wir müssen es nur endlich nutzen.
Infrastruktur braucht Menschen – nicht nur Sonntagsbesucher
Wenn die Menschen nur zum Schlafen nach Hause kommen, dann lohnt sich kein Bus, kein Bäcker, kein Sportverein, kein Kulturprogramm.
Eine Stadt lebt nicht von Pendlerparkplätzen. Sie lebt von Menschen, die da sind. Nicht nur am Abend. Nicht nur am Wochenende. Sondern auch mittags auf dem Markt, nachmittags beim Arzt, morgens in der Kita, in der Schule, im Betrieb um die Ecke.
Wir wollen: eine lebendige Stadt – nicht nur ein ruhiges Wohngebiet
Deshalb setzt sich die SPD Erftstadt ein für:
- Gewerbeansiedlungen mit Zukunft – nicht irgendwo, sondern mit Konzept und Sinn
- Eine aktive Wirtschaftsförderung, die nicht nur Flächen verkauft, sondern Arbeitsplätze schafft
- Mehr Raum für Start-ups, Handwerksbetriebe und digitale Arbeitsplätze
- Infrastruktur, die da ist, bevor sie sich rechnet – damit sie sich später lohnt
- Eine Nahversorgungspolitik, die nicht zusieht, sondern handelt
Zeit aufzuwachen, Erftstadt!
Wir wollen, dass Erftstadt mehr ist als ein ruhiger Schlafplatz für Berufspendler.
Wir wollen, dass man hier nicht nur wohnt, sondern lebt. Dass man auf dem Weg zur Arbeit nicht die Stadt verlässt, sondern sie mitgestaltet.
Denn wer nur schläft, verpasst die Zukunft.